17 m. Ode. (Sie betrift bas vor einigen Jaren erfolgte Ableben der Wolfil. Frau Gräfin von Meyerfeldten, Excellenze.) 'IUeurer Oomic, oui, plcurer vorr: mere Oonc la memoire, cN a nous tous, trcs chcre Mais voyant foa tombeau , fouvencs vous bien, Quelle fuc fagc cn tout, et tous jamais en rien, 0?cl) beweine heute den Tod einer würdigen Mutter; und die mir entrissenen Seufzer führen mich auf meinen Vater zurück. Ich erkenne Ihr Blut, dem ich mein Da- feyn zu danken habe, und von diesem Anblick (Gedanken) gerührt, leb ich von neuem wieder auf. Dort fährt Cie hin, in die Welt der Auserwählten! Lebe wohl, zärtliche Mutter, Du hast zu kurze Zeit gelebt. Du versagst der niedrigen Welt ihre Erwartung, und verschwindest, um im Himmel ju glänzen. Mitten in meinem Gram singe ich Deine Tugenden, welche die Welt kennet, und bezeu¬ gen kann. Ja, Welt! von Vorurtheilen freye Welt! Dir widme ich meine Lobrede, rechtfertige du die Sache und die Lobrede. Mit einem Traurgewand umgethan/ zünde ich meine Fakkel an, mein Herz und meine Lebens¬ geister folgen Dir zu Grabe! Ach! jene entsetzliche Nacht! — sie preßte mir Thränen ab! sie vertraute der Erde, dieser finstern unterirrdischen Bewahrerinn so vieler Reitzungen — (was denn?) Aber ich höre ein dumpfig Getöse! Meine Nacht wird für dich noch Tag werden (heißt nichts gesagt.) Ach, grosser Gott, schlage zu, hebe deinen Donnerkeil empor, entreiß mir das Leben, und mache mich zu Staub. Doch ehe ich sterbe, will ich noch einmal die Sterbeglokke läuten, und die Welt soll darüber erschrekken. Das Le¬ ben einer so Ruhmvollen Mutter verdient die größte Ehr- pomm.Ma3.2TH. Oo fürcht,