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Archive

Landeshauptarchiv Schwerin

Das Landesarchiv kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die eng mit der staatlichen Entwicklung Mecklenburgs verbunden ist. Schon im 15. Jahrhundert ist ein Urkundenarchiv der mecklenburgischen Herzöge auf der Schweriner Burg nachweisbar. Im 16. und 17. Jahrhundert entstanden in den Residenzen in Schwerin und Güstrow besondere Kanzleiarchive, die, nach der letzten Hauptlandesteilung 1701 in Schwerin zusammengelegt, den Grundstock für das Hauptarchiv bildeten. Dieses wurde nach weiteren Zugängen 1779 mit dem Urkundenarchiv zum Geheimen und Hauptarchiv des Herzogtums Mecklenburg-Schwerin vereinigt.

1909 - 1911 entstand nach Plänen des Architekten Paul Ehmig das heutige Archivgebäude am Burgsee. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die Sicherung und Rückführung ausgelagerter Bestände eine vordringliche Aufgabe. Die Auflösung des Landes Mecklenburg und die Bildung der Nordbezirke in der ehemaligen DDR hatte ab 1952 umfangreiche Aktenzugänge zur Folge, die schließlich die Einrichtung einer Außenstelle im einstigen Marstallgebäude in Ludwigslust bewirkten. Das Mecklenburgische Landeshauptarchiv war zuständig für die beiden Bezirke Schwerin und Neubrandenburg.

Seit der Wiederbegründung des Landes Mecklenburg-Vorpommern 1990 wurde der Dokumentenfonds durch die Übernahme von Akten der aufgelösten Staats- und Wirtschaftsorgane sowie der ehemaligen Parteien und Massenorganisationen wesentlich angereichert.

Mit Wirkung vom 01.01.2006 wurde das Landeshauptarchiv Schwerin als Landesarchiv in das neu errichtete Landesamt für Kultur und Denkmalpflege überführt.

Adresse:

Landeshauptarchiv Schwerin
Graf-Schack-Allee 2
19053 Schwerin
Telefon: 0385-588791 11
Fax: 0385-588794 12
poststelle@lakd-mv.de
www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landeshauptarchiv-Schwerin/

Landesarchiv Greifswald

Das Landesarchiv Greifswald ist eine relativ junge Gründung der unmittelbaren Nachkriegzeit. Als Aussenstelle des Mecklenburgischen Staatsarchivs Schwerin wurde es im August 1946 im alten Greifswalder Kasernengebäude am Nexöplatz eingerichtet, um die Archivalien des ehemaligen Staatsarchivs Stettin aufzunehmen. Heute befinden sich Bestände des ehemaligen Staatsarchivs Stettin im Landesarchiv Greifswald, im Staatsarchiv Stettin und im Staatsarchiv Köslin.

Seit 1993 befindet sich im Landesarchiv auch der umfangreiche Bestand der SED-Bezirksleitung Rostock sowie Archivgut vieler Parteien und Massenorganisationen des einstigen nördlichen Bezirkes der DDR. Mit dem Landesarchivgesetz im Sommer 1997 und einer Verordnung über die Zuständigkeit der Landesarchive 1998 ist das Landesarchiv Greifswald für die archivische Betreuung aller Landesbehörden sowie nachgeordneter Bundesbehörden mit Sitz in einem der fünf nordöstlichen Kreise des Landes Mecklenburg-Vorpommern zuständig.

Den Schwerpunkt der Tätigkeit des Archivs bilden seit 1990 vornehmlich Aufgaben, die im Zusammenhang mit den gesetzlichen Regelungen zur Aufarbeitung der Vergangenheit der DDR erwachsen sind. Umfangreiche Recherchen zur Regelung offener Vermögensfragen, für Rehabilitierungsverfahren, für Rentennachweise sowie zur Sicherstellung persönlicher Rechte einzelner Bürger. Hinzu kommen Bitten um Bestätigung von Zwangsarbeit in den pommerschen Gebieten, Auskunftsersuchen nach seit dem Krieg verschollenen Familienangehörigen aus Pommern und ständig zunehmende familiengeschichtliche Anfragen bundesdeutscher Vertriebene, die vor 1990 nicht möglich waren.

Adresse:

Landesarchiv Greifswald 
Martin-Andersen-Nexö-Platz 1
17489 Greifswald
Telefon: 0385-58879700
Fax: 0385-58879712
poststelle-gw@lakd-mv.de
www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landesarchiv-Greifswald

Landeskirchliches Archiv Schwerin

Mit Bekanntmachung vom 16.11.1936 wurde in der ehemaligen mecklenburgischen Landeskirche ein Landeskirchenarchivamt gebildet, dessen Aufgabe die landeskirchliche Archivpflege vor Ort war.

Gleichzeitig wurde die Stelle eines Landeskirchenarchivars geschaffen. Das jetzige kirchliche Archiv entwickelte sich erst seit 1967 durch Zentralisierung des Archivgutes aus den einzelnen Bereichen und Einrichtungen der Landeskirche (vorher Behördenarchiv des Oberkirchenrates). Es ist zuständig für kirchenleitende Organe (Landessynode, Landesbischof, Kirchenleitung, Oberkirchenrat), landeskirchliche Dienststellen und Einrichtungen, landeskirchliche Werke und Vereine, Fachaufsicht im Rahmen der Archivpflege über die Archive der Kirchengemeinden (Pfarrarchive) und der Kirchenkreise (Landessuperintendenturarchive).

Adresse:

Landeskirchliches Archiv Schwerin
Am Dom 2
19010 Schwerin
Telefon +49 385 / 20223 292
Fax +49 385 / 20223 299
schwerin@archiv.nordkirche.de
www.archivnordkirche.de

Landeskirchliches Archiv Greifswald

Das Landeskirchliche Archiv Greifswald verwahrt das Archivgut der kirchenleitenden Organe und kirchlichen Verwaltung der ehemaligen Landeskirche Pommern sowie ihrer Dienste und Werke.

Das Archiv ist aus bautechnischen Gründen zurzeit geschlossen. Ein Teil des ausgelagerten Bestandes befindet sich zur Erschließung in der Außenstelle Schwerin.

Universitätsarchiv Greifswald

Das Universitätsarchiv hat sich aus dem bei der Gründung der Universität 1456 eingerichteten Urkundendepot entwickelt. Der 1603 erstmalig angewandte Begriff „archivum universitatis“ bezeichnet zunächst nur den aus der Tätigkeit von Rektor und Konzil erwachsenen Schriftgutbestand.

Die 4 Fakultäten und einzelne Universitätsbehörden unterhielten lange Zeit eigene Archive, die erst 1949/50 mit den Akten von Rektor und Konzil zusammengeführt wurden. In der Folgezeit entwickelte sich das Archiv zu einer wichtigen Forschungsstätte. Umfangreiche, während des Zweiten Weltkrieges nach Hinterpommern und nach Westdeutschland ausgelagerte Teilbestände sind 1965 und 1988 nahezu ohne Verluste nach Greifswald zurückgekehrt. Das Archiv ist dem Kanzler der Universität unterstellt. Als Verwaltungs- und Endarchiv erstreckt sich seine Zuständigkeit auf das archivreife Schriftgut etc. - der Universität mit allen ihren Strukturteilen, - der aufgelösten und bestehenden Gesellschaften, Vereine und Stiftungen, die mit der Universität verbunden waren oder sind, - der ehemals an der Universität bestehenden gesellschaftlichen Organisationen, - die Sammlung persönlichen Schriftgutes / der Nachlässe von Persönlichkeiten, die mit der Universität durch Zugehörigkeit oder Zusammenarbeit verbunden sind oder waren.

Adresse:

Universitätsarchiv Greifswald
Baderstraße 4/5
17487 Greifswald
Telefon +49 3834 4201156
Fax +49 3834 4201159
archiv@uni-greifswald.de
https://www.uni-greifswald.de/universitaet/einrichtungen/archiv/

Universitätsarchiv Rostock

Das Archiv der Universität Rostock beherbergt mit seinen historischen Beständen das Gedächtnis einer der ältesten Hochschulen Deutschlands und des Ostseeraumes. Es gehört mit seinen mehr als 3.000 laufenden Metern Akten und über 100 Urkunden zu den ältesten und größten Einrichtungen seiner Art in Deutschland.

Mit der Gründung der Universität im Jahr 1419 setzt auch die historische Überlieferung ein. In unterschiedlicher Dichte und Breite spiegelt sich die Entwicklung der Universität in den Beständen des Universitätsarchivs wieder.

Das Archiv der Universität Rostock hat eine lange Tradition. Hervorgegangen ist es aus den Rektorats- und den Dekanatsarchiven. 1878 erließ das engere Konzil eine Archivordnung, auf deren Grundlage das erste Archiv der Universität eingerichtet wurde. Nach Rückführung der  im Zweiten Weltkrieg ausgelagerten Bestände entwickelte sich das Archiv unter einer eigenen fachlichen Leitung erstmals kontinuierlich und systematisch. Ab 1992 begann die moderne und digitale Erschließung der Bestände, wodurch sich das Archiv zu einer wichtigen Forschungseinrichtung der Universität Rostock etablierte.

Das Universitätsarchiv dient als öffentliches Archiv der Forschung und Lehre an der Universität, ihrer Selbstverwaltung und Rechtssicherung. Seine Aufgabe ist die Übernahme, Erschließung und Sicherung der archivwürdigen Unterlagen aus allen Strukturbereichen der Universität und deren öffentliche Zugänglichkeit. Darüber hinaus wird die Dokumentation der Geschichte der Universität Rostock durch Nachlässe und Sammlungen ergänzt.

Adresse:

Universitätsarchiv Rostock
Universitätsplatz 1
18055 Rostock
Telefon +49 381 498 8621
Fax +49 381 498 8622
universitaetsarchiv@uni-rostock.de
www.ub.uni-rostock.de

 

Archiv der Hansestadt Rostock

Die Ursprünge des Rostocker Ratsarchivs lassen sich bis in das Jahr 1265 zurück verfolgen. Mit Dr. Karl Koppmann übernahm 1884 erstmals ein Historiker und Archivar die Leitung des Hauses und gestaltete es zu einem modernen Stadtarchiv um.

Ein Archivzweckbau wurde 1907 bezogen. Nach Schäden durch Bombentreffer (ca. 300 lfm Niedergerichtsakten) 1942 und der darauf erfolgten Auslagerung der Bestände konnte 1946 die archivische Arbeit fortgeführt werden. Das Verwaltungsarchiv der Stadt Rostock wurde 1969 dem Stadtarchiv unterstellt. Seit 1976 verfügt das Haus über eine eigene Foto- und Reprostelle. Dem Senatsbereich für Schule, Kultur und Sport untersteht das Archiv als selbständiges Amt seit 1996.

Adresse:

Archiv der Hansestadt Rostock
Hinter dem Rathaus 5
18050 Rostock
Telefon +49 381 3811361
Fax: +49 381 3811947
stadtarchiv@rostock.de
http://rathaus.rostock.de

Stadtarchiv Schwerin

Das Archiv wurde 1949 gegründet und übernahm die Altregistratur des Magistrats und seiner Fachämter. Es ist zuständig für die Überlieferung der Stadtverwaltung Schwerin.

Adresse:

Stadtarchiv Schwerin
Johannes-Stelling-Str. 2
19053 Schwerin
Telefon +49 385 562970
Fax +49 3834 55156944
jurost@schwerin.de
www.schwerin.de

Stadtarchiv Stralsund

Die schriftliche Überlieferung im Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund beginnt im 13. Jahrhundert mit der Stadtgründungsurkunde vom 31.10.1234. Von einem Archiv ist aber lange noch nicht die Rede. Erst im ausgehenden 18. Jahrhundert unternahm der Syndikus Rudolf Gülich den Versuch, Ordnung in das Ratsarchiv zu bringen.

1919 erhielt das Archiv einen Leiter, dies aber in Personalunion mit dem Museum, der Bibliothek und der Volkshochschule. An Bestandsbearbeitung war noch nicht zu denken. Ein Hoffnungsschimmer stellte die Bearbeitung des Urkundenbestandes durch den pensionierten Staatsarchivdirektor Hermann Hoogeweg in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die ausgelagerten Bestände zurückgeführt und überprüft. Mit dem Antritt von Herbert Ewe als Archivdirektor 1952 begann die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bestände. Neben dieser Tätigkeit sanierte er das Johanniskloster, um dieses Kleinod für das Archiv nutzen zu können. Das von ihm entwickelte „Generalregister“ ist mittlerweile von der modernen EDV-Technik abgelöst worden. Seit 1991 werden alle Bestände elektronisch verzeichnet. Über das Programm „Ariadne“ kann schon ein Großteil im Internet recherchiert werden. Die alten Bestände, das Sammlungsgut und die umfangreiche Bibliothek sind für die sukzessive elektronische Erfassung vorgesehen.

Adresse:

Stadtarchiv Stralsund
Am Johanniskloster 35
18439 Stralsund
Telefon +49 3831 666466
Fax +49 3831 666464
stadtarchiv@stralsund.de
www.stralsund.de

Archiv der Hansestadt Wismar

Das Archiv der Hansestadt Wismar kann als "Gedächtnis der Stadtverwaltung" auf eine Tradition bis ins Mittelalter zurückblicken. Es versteht sich heute gleichermaßen als Institution zur Erforschung der Stadtgeschichte wie auch als Dienstleistungseinrichtung für die Belange der Bürger und der Stadtverwaltung.

Mit dem Umzug in neue und modern ausgestattete Räumlichkeiten bietet es den Benutzern seit 1998 deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen. Neben den 920 geistlichen und weltlichen Urkunden bewahrt das Archiv etwa 2000 laufende Meter Akten auf. Die umfangreichen Sammlungen, unter anderem mit Zeichnungen, Plänen, Fotos, Filmen und Plakaten sowie die Rats- und Museumsbibliothek mit über 25000 Bänden und einer umfassenden Zeitungssammlung ergänzen die Überlieferung zur bewegten Geschichte der Hansestadt Wismar sowie der Ämter Poel und Neukloster. Durch eigene Ausstellungen und die Herausgabe der "Wismarer Beiträge" als populärwissenschaftliche Schriftenreihe beteiligt sich das Archiv aktiv an der historischen Bildungsarbeit.

Adresse:

Archiv der Hansestadt Wismar
Altwismarstraße 7 - 17
23966 Wismar
Telefon +49 3841 251-4080
Fax +49 3841 251-4082
stadtarchiv@wismar.de
www.wismar.de

Pfarrarchiv Grimmen

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